[Freifunk Franken] GitLab und Workflow-Diskussion auf der dev-Liste

Michael Fritscher michael at fritscher.net
Sa Feb 6 13:49:50 CET 2016


Hi,

ich muss ja gestehen kein besonders großer Freund von Software wie gitlab 
zu sein - schon weil es regelmäßiger Wartung bedarf - und z.B. auch
weiteres Usermanagement. Gitlab ist kein Garant für offenes arbeiten. Bei
Gitlab bin ich allgemein bisschen vorsichtig, weil schon dessen
Einrichterei alles andere als trivial ist, und die Fehlersuche auch
ziemlich Nerven kosten kann. Das Ding ist softwaretechnisch schon ein
ziemliches Monster. Wenn das jemand zuverlässig übernehmen kann - umso
besser :-)

Ich wende ähnliche Arbeitsweisen auf der Arbeit sogar auf ein nacktes
SVN(!) an - je nachdem, was gebraucht wird. Die einzige Hilfsmittel sind
automatisierte commit-Nachrichten und TortoiseSVN. Was wir aber verwenden
ist ein Ticket System (Trac), um die anfallenden Arbeiten zu koordinieren.

Wir sollten allgemein nicht hoffen, das Gitlab "magisch" alle unsere
Probleme löst - die größten Probleme sind nicht technischer Natur.

@CI: Wenn jemand bei mir was hochlädt, was nicht baut, kriegt er einen
ziemlichen Rüffel, Er lernt dann recht schnell das Zeug auch zu testen :-D
Wenn wir uns sowas ernsthaft überlegen wäre es vielleicht eine Überlegung
wert, irgendwo 2 Router + ein Client hinzustellen, auf denen jeder
Push-Request getestet werden kann/muss, bevor er angenommen wird. Das
Bauen ist nämlich nur eine notwendige Bedingung, keine hinreichende -
dauert aber am längsten (ein grundlegender Test sollte nicht länger als 5
Minuten dauern, ein komplettes kompilieren sind bei mir ca. 40 Minuten)

Viele Grüße,
Michael




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