[Freifunk Franken] Toter Briefkasten

Ralph A. Schmid, dk5ras ralph at schmid.xxx
Fr Dez 26 18:02:16 CET 2014


Daher mein Reden, Satzung sehr offen fassen, Details in der Geschäftsordnung regeln, die kann man viel einfacher den aktuellen Gegebenheiten anpassen..



Ralph.

 

 

From: franken [mailto:franken-bounces at freifunk.net] On Behalf Of Michael Kreis
Sent: Thursday, December 25, 2014 22:07
To: freifunk in franken
Subject: Re: [Freifunk Franken] Toter Briefkasten

 

Hallo, geschätzte Mit-Freifunker!


Mein Standpunkt zur Vereinsgründung ist folgender:

• Einen Verein zu gründen kostet nichts, außer Zeit und Mühe.

• Je genauer man in der Satzung Ziele festlegt, desto mehr schränkt man seinen Handlungsspielraum ein.
• Es ist nicht wünschenswert, seinen Handlungsspielraum ohne Not im Vorhinein einzuschränken.

• Man vermeidet Nachteile, wenn man in der Satzung nur so spezifisch wird, wie es gesetzliche Vorgaben zur z.B. Gemeinnützigkeit erfordern. (Ich gehe davon aus, daß Gemeinnützigkeit von uns angestrebt wird.)

• Insbesondere ist es nicht notwendig, in der Satzung festzuschreiben, in welchem geographischen Gebiet der Verein tätig wird. Soll es nur Nürnberg sein oder ganz Deutschland (oder die Welt)? Das kann man im Tagesgeschäft immer noch entscheiden. Was hat man davon, wenn man sich vorher festlegt? (Will man durch unüberlegte und voreilige Festschreibungen ausschließen, auf einer exotischen Insel Freifunk-Netzwerke zu errichten und betreiben? Warum?! Es gibt schon genug Sachzwänge, man braucht nicht einen zusätzlichen in Form einer einengenden Vereinssatzung.)

• Es ist nicht notwendig, im Vereinsnahmen ein geographisches Gebiet anzugeben. So vermeidet man total überflüssige Auseinandersetzungen mit "rivalisierenden Gruppen" und bietet weniger Angriffsfläche. Wir sind dort aktiv, wo wir aktiv sein wollen; das müssen wir nicht vorher in unserem Vereinsnamen ankündigen.

• Eine "Minimalsatzung", die ich aus obenstehenden Gründen für erstrebenswert halte, kann sich ganz nah an den von z.B. bayerischen Ministerien und Finanzbehörden ausgegebenen Mustersatzungen halten. Eine Anpassung an das Tätigkeitsgebiet "Freifunk" benötigt im Extremfall nur die Hinzufügung eines Satzes.

• Ein von uns gegründeter Verein wird nicht überflüssig, wenn es andere, deutschlandweite Vereine/Organisationen/Genossenschaften, die dann z.B. Provider-Status besitzen, geben wird. Wir können unser Vereinsziel durch unser Handeln paßgenau an die jeweils bestehende Situation anpassen. Je weniger sich solche konkreten Aufgaben in der Satzung widerspiegeln, desto einfacher wird dies.

• Wenn wir einen von mir oben beschriebenen Verein bald gründen, gibt es zwei Möglichkeiten: 1.) Der Verein erfüllt einen Zweck. Dann war es gut, ihn gegründet zu haben. 2.) Der Verein läuft ins Leere, er ist überflüssig, andere Organisationen stellen schon die wünschenswerten Funktonen zur Verfügung. Dann haben wir außer Zeit und ein bißchen Mühe nichts verloren. Und wir haben einen Verein schon in petto, der einspringen kann, wenn andere Organisationen ausfallen oder versagen.

 

Mit freundlichen Grüßen

"Radiator"

 

 

Am 25. Dezember 2014 um 20:58 schrieb Alex Gutfried <alexgutfried at gmail.com>:

www.freifunk.net
www.freifunk-franken.de
Am 25.12.2014 20:41 schrieb "delphiN" <lists at wunschik.net>:
>
> Am 25.12.2014 15:10, schrieb Tim Niemeyer:
> > Ich möchte das ganz auf gar keinen Fall noch weiter ausbremsen.
>
> Ich muss jetzt schon mal fragen: Woher kommt denn diese extreme Eile
> plötzlich? Wo brennts denn?
>
> Wie du ja auch immer wieder betonst gibt es momentan noch sehr
> unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche bezüglich der Vereinsziele
> und Gestaltung. Wäre es grade dann nicht angebracht die Sache eher mit
> Bedacht anzugehen und erstmal zu versuchen interne Spannungen aufzulösen
> und eine gemeinsame Linie zu finden?
>
> Ich glaube Alle sind sich momentan einig, dass wir von einem eigenen
> Verein profitieren können und die Zeit dafür auch reif ist. Doch halte
> ich es für ganz wichtig, dass so ein Verein die Freifunker der Region
> wieder näher zusammenbringt und die gemeinsamen Ziele hochhält, statt
> einfach weiter Macht-Gebiete abzustecken. Oder geht es Dir vieleicht
> sogar gerade darum möglichst schnell harte Fakten zu schaffen?
>
> Ich bin auf jeden Fall auf die erste Auswertung des toten Briefkastends
> am 27.12. gespannt und gehe davon aus, dass danach (ganz besonders nach
> dem 31C3) die Diskussionen sehr angeregt weiter gehen werden.
>
Das ist durchaus okay und ich denke diskutieren wird man auch nach dem Briefkasten und der 31C3 noch viel aber ich hätte auch gesagt, lass uns doch mal zum 27gsten in den Briefkasten schauen und Meinungen zusammentragen.
Deswegen ist ja wirklich noch lange nichts in Stein gemeiselt aber vielleicht schon ein grobes Stimmungsbild zu sehen.

Ich sehe auch überhaupt kein Problem den Briefkasten nach einigen weiteren Diskussionen evtl sogar noch ein weiteres mal einzusetzen aber irgendwann müssen wir halt mal anfangen.
Soweit meine Meinung.

LG und noch ein paar schöne Tage euch allen. :)
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